wuselken

Gedanken

Gleiches an Gleiches

Gemeinsamkeiten haben eine unglaublich starke Wirkung auf Menschen.
Schon einmal habe ich dieses Thema ansatzweise angesprochen...
Und wieder fällt es mir auf.

Geht man durch die Straße kann man derartiges ohne Probleme und so ziemlich auf Anhieb erkennen!!
Die verschiedensten Arten gibt es.

Arten, die auch unterschiedlich gewichtet sind.
Religion, Sprache, Herkunft, Kultur, ähnliche Erlebnisse, gleiche Schicksalsschläge-- sind einige der Wirkungsvollsten- die Verbindlichsten...

Am einfachsten zu beobachten ist dies bei jüngeren Leuten in offiziellen Veranstaltungen wie Schulen, Unis, Vereine (...) oder wie bereits erwähnt einfach auf der Straße.
ES finden sich am schnellsten Grüppchen zusammen, die auf äußerlich basierende Merkmale achten.
Türken, Russen, dunkelhäutige Menschen etc. finden sich am einfachsten.

Wahrscheinlich gibt es einem eine gewisse Art von "Sicherheit"/ "Rückendeckung" unter "Gleichgesinnten" zu verkehren.
Vllt. gibt es einem ein Gefühl von "Bekanntem" von "Teilendes- Schicksal" , von "Heimat"...
Kleineren Kindern ist es gleichgültig mit wem sie etwas spielen.
Wird man erwachsen, so fließen soziale, kulturelle Aspekte mit ein und verändern dementsprechend die Haltung zu anderen Menschen.
Vorurteile oder eingesittete Sichtweisen schränken oft die "moderne Offenheit" ein, obgleich man es selten zugeben mag.
Da solche Einstellungen und Tatsachen relativ bekannt sind, wirkt es sich wohl auch auf das Verhalten aus,Freunde zu suchen.
Und zwar in dem Bereich, in welchem man sich verstanden fühlt.
Es bilden sich also Gruppen mit Gemeinsamkeit- orientierten Leuten.
Dies geschieht in den simpelsten Gelegenheiten:

StudiVz wird allen bekannt sein? In welche Gruppen tritt man ein?
In die, welche einem zusprechen, welche gleiche Interessen verfolgen, wie man selbst.

Selbsthilfegruppen: Menschen mit ziemlich ähnlichen Schwierigkeiten!
Tanzgruppen: Menschen , die die Lust zur Musik und der darauf richtenden Bewegung teilen!

Unglaublich viele Einteilungen herrschen in unserem alltäglichen Leben.
Dann müsste es auch nicht verwunderlich sein, wenn gleiche Kulturen sich zuerst kennen lernen, vorrausgesetzt die gleichen Wurzeln liegen ähnlich weit bei einander und sind erkennbar.
Es fällt einem einfach leichter, eine möglichst ähnliche Person anzusprechen als eine, die sich komplett von einem selbst unterscheidet.
Ein eher zum HipHop orienterter Typ wird kaum einen Punk ansprechen, um neue Bekanntschaften zu knüpfen und andersrum wird es auch so sein.
(Zumindest ist dies meistens der Fall, aber auch nicht immer!!)

Nicht verwundert oder überrascht betrachte ich also dieses Faktum, dass vor mir 2 dunkelhäutige Jungs alleine sitzen...
aber faszinierend und irgendwie schade ist es doch!

13.11.07 21:00, kommentieren

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Entflogen

Ob es andere wohl auch haben`?
Dieses seltsame Gefühl?

Als würde man selbst seinem eigenen Körper entfliehen...
man sitzt neben sich.
Alles kommt einem vor, wie im Fernsehen.
Wie in den Serien, in denen es eine Stimme gibt, welche alles erzählt.
Bilder beschreibt, Gefühle andeutet, Gedanken und Handlungen hinterfragt.
Man sitzt da... einfach so...
Man hat eine Geschichte, eine Geschichte, die sich anfühlt, wie niedergeschrieben.
So normal, menschlich.
Nicht besonders außergewöhnlich und spannend.
Es kommen nur die normalsten Dinge vor, wie Trauer, Herzschmerz, Freude, Stress, Gelassenheit-- ich könnte ewig so weiter machen...
Die Vergangenheit scheint so unveränderbar, kein bisschen atemberaubend.
Die Zukunft vielleicht schon in Planung, oder zumindest eingeschränkt durch gewisse Vorstellungen.
Ziele, die man sich höchstwahrscheinlich gesetzt hat, werden angestrebt. Und so wird die Zukunft bestimmt.
Und die Gegenwart??
So schnell schon Vergangenheit...

Aber jetzt.. in diesem Augenblick..
genau in diesem Augenblick scheint die Gegenwart zu verharren.
Keine Vergangenheit, keine Zukunft.. nur das hier und jetzt.
Wer ist man selbst?? Dieser Körper?
Beschreibt er einen Menschen??
Was ist, wenn man diesen Körper nicht hätte? Wären die Gedanken ebenfalls anders? Wie würde man seine Vergangenheit gelebt haben und seine Zukunft noch leben?

Keine Wärme, keine Kälte.. kein Geruch, keine Töne.. alles ist still...
So Unwirklich... eigentlich sollte es lenkst Vergangenheit sein..
so habe ich meine Vergangenheit gerade geschaffen.
Man schafft seine Vergangenheit selbst-- und zwar genau durch das, was wir in der Gegenwart tun..
..aber ich tue doch gar nichts?!
ICh sitze einfach da und bin doch ganz woanders.
Ich spüre meinen Körper nicht. Will ich das nicht? Oder werde ich unfreiwillig dazu gebracht?
Durch wen und was?
Wie kann so was sein? Wie ist das möglich?? Sich selbst als Fremde anzusehen??!!??

In dieser Situation bin ich nicht zum ersten Mal... schon als jüngeres Mädchen hatte ich derartige "Begegnungen" mit mir selbst oder besser Gegenüberstellung von mir selbst.
Da dachte ich immer, ein Engel hätte mich aus diesem Instrument genommen, um mich zu halten und mir zu zeigen, dass es wichtigeres gibt.
Dieses Instrument.. meine Hände.. meine Augen.. meine Lippen.. -- mein Körper-- es ist nur ein Mittel.
DIeses Mittel macht uns nicht aus.. es ist bloß eine Hilfe das Innere zu intensivieren.
Berührungen, Küsse, Umarmungen.. sie tragen dazu bei bestimmte Gefühle und Gedanken wachsen zu lassen. Und genau dies ist, was uns ausmacht.

Nicht mit dem Körper bestimmen wir Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft...

3.11.07 17:27, kommentieren

Eine gewisse Unruhe überfällt mich...
Sensibilität macht sich breit...
Was ist nur wieder los mit mir??
Eine Folge von überschüssigen Hormonstörungen oder einfach wieder eine Phase?
Belastende Steine, die sich zu größeren Exemplaren zu verschmelzen drohen, so dass alles noch schwerer wiegt.
In einen neuen Lebensabschnitt wird gefuscht und es scheint nicht mehr so neu und aufregend zu sein.
Ich wusste aber nicht, dass mich solch ein Einmischen so durcheinander bringen könnte...
Keine Lösung findend vergrab ich mich nur in Selbstmitleid und Akzeptanz.
Und dieses Zerrütteln der Nerven wirkt sich auch noch auf andere Lebenslagen aus.
Es wird zu viel für mich.
Aber um es anzugehen fehlt mir die Kraft, weil ich die Situation als viel zu unpassend betrachte...und dadurch versuche nicht an mich zu denken.
Aber hierfür muss ich dann die Folgen tragen oder eher ertragen.

Es ist unfassbar wie sehr man sich im Laufe der Zeit ändert und wie schwer es einem fällt sich selbst in den Hintergrund zu stellen.
Früher war es kein Problem, klar, es war auch nicht immer einfach, aber immerhin nicht so belastend wie jetzt.
Was richtig davon ist, weiss ich nicht.
Viele würden wohlmöglich erst an sich denken, ich versuche es andersrum.
Ich möchte ein Mensch sein, bei dem man sowas lobt.
Aber auch hier würde ich wohl von einer Freundin hören, dass ich nicht daran denken sollte, was andere über mich denken.
Wohl wahr, aber lassen kann ich es auch nicht ganz. Zumindest nicht in der Sache.
ICh würde mich selbst nicht mehr mögen, wenn ich jetzt in meinem Interesse handeln würde... und das wäre dann doch das Schlimmste, denke ich.
Und trotzdem fällt es mir schwer damit klarzukommen.
Am liebsten würde ich mich in den Armen meiner Mutter vergraben wie ein kleines Mädchen es tun würde...
Jedoch würde meine derzeitige Sensibilität mit mir durchgehen und ich würde einfach anfangen leise zu weinen.
Aber meine Mam hat mich noch nie "erwachsen" weinen gesehen und die Vorstellung es zu ändern, hällt mich dann doch davon ab dem nachzugehen.
Ausserdem hat sie gerade ihren eigenen Kummer.
ICh würde gerne für sie dasein und sie ermutigen, aber auch hierfür fehlt mir zur Zeit die gewisse Kraft.
Traurigkeit hinzukommend zu dem nicht leichten Gepäck, den ich trage und der mich auf die Knie zwingt.
Also wünschte ich genau jetzt meinen Freund da zuhaben.
Bei ihm würde es mir leichter fallen mich gehen zu lassen, aber leider ist er nicht da.
Die Realität macht mir einen Strich durch die Rechnung.
Und das bringt mich wiederrum dazu noch zerissener zu sein...

26.9.07 13:33, kommentieren

Wörterhaufen

Weg....Sehnsucht...Liebe....Trauer.......Mut...Hoffnung...Zärtlichkeit
...Glück....Dahinschmelzen......Lächeln...Träume...Engel..Unbewusstes
.Bemuttern...Streicheln...Bewegung...Lächeln......Verwirrung...
.......Augen......Stillstand...Küsse....Hände....Schmetterlinge...Intringen
..Musik..Heimat....Zweisamkeit...Leidenschaft.....Umarmungen...
...Fantasie...Behutsamkeit.............Leere....................Nervosität...
Geborgenheit...Kennenlernen...Schutz....Kitzeln..Anlitz.....Inneres...
..Kribbeln...Heimweh.....Gedanken...Feindseligkeit...Augenblicke...
Besorgniss....Geduld.........Bewegungen.....Aufrichtigkeit..Fernweh
..........Himmel...Charakter... Andenken...Dankbarkeit...Grüße...
Merkmale...Energie......Darstellung...Intimität....Abwendung...Frage
...Aufnahme...Freundschaft...Entgegenkommen...Gutmütigkeit...
Aufmerksamkeit...Denkweise.......Respekt.....Familie....Sympathy...
....Förderung....Teilen......Humor..Kern....Bewusstsein..Zuvorkommend
Motivation...Vermissen......Freundlichlkeit...Verliebtheit....Frieden...
........Nüchternheit....Leben.....Menschlichkeit.....Tatkraft...Neubeginn
Optimismus....Realität...Miteinander.....Einssein........Dasein
...Glücksgefühle..Zuwendung....Gänsehaut.....Zuhören...Akzeptanz
Ehrlichkeit...Ernstnehmen....Freiheit...Lebensfreude.........Spaß.. .....Gefühle......Lust....Zweifel....Ideen..........Vertrauen... Wahrnehmung....Bedürfnisse......Wünsche.........Befriedigung...
....Angst...Streit........Vertragen...Geben........Nehmen.....Mitgefühl..
..Worte........Sinne.........Blumen.......Farben......Zeit.......Lippen

....
.......................Ein einziger Wörterhaufen.........................
.................und dennoch unverzichtbar wichtig.................
....................Bestandteile unser aller Leben.....................



(Fals euch einige weitere Wörter im Kopf herrumschwirren, einfach als Kommentar ergänzen, ich würde mich freue...)

15.9.07 16:35, kommentieren

so was simples u. doch denkt kaum jemand daran

Würde ich wohl viele Widersprüche hören, wenn ich die Behauptung laut äußern sollte,
Dass Menschen mehr als 2 Augen haben?

Am Anfang bestimmt schon… (ich sollte es tatsächlich mal ausprobieren… )

Aber nach der Erklärung, woran ich dabei denke, sollten einige Mehrere stutzig werden und mir letztlich eine bejahende Antwort/ Verbesserung geben.
Nicht viele denken an solche Tatsachen, wie ich es bei der Aussage tun würde.
Die erste Assoziation fällt natürlich auf unsere 2 Augen im Gesicht, die ich bei dem Satz auch andeute.
Mit diesen 2en nehmen wir Reize aus unserer Umgebung wahr, verarbeiten und interpretieren sie in kürzester Zeit.
In diesem Moment sehe ich z.B. unter anderem einen grünblättrigen Baum aus meinem Fenster; ein paar buntgekleidete Leute darrunterhergehend.

An andere Augen denken die Wenigsten.
Es geht wohl schon in die Richtung der Philosophie oder Ähnlichem—der Ausschweifung der Gedanken…
Eher für die Menschen, die weiter um sich blicken, die nicht mit dem Tunnelblick im Leben zufrieden sind.
„Ach komm mir nicht damit“ würde ich wohl von einigen Personen vernehmen, wenn ich dies alles nun laut ausgesprochen hätte.
Aber mal im Ernst…
So philosophisch ist es gar nicht…
Es passiert uns allen—nur befassen sich die Leute selten damit.
Käme ich nun mit der Aufforderung die Augen einfach mal zu schließen…
Und sich einen Ort vorzustellen, wo man sich gerade am liebsten befinden würde…
Sieht man da nicht auch etwas??
Oder denke man nur mal an Träume, die einem manchmal unglaublich real vorkommen, weil man so vieles deutlich erkennen kann… aber selbst wenn nicht-- wenn man im Traum eine Person vor sich stehen hat, das Gesicht jedoch nicht deutlich genug erkennt, aber trotzdem genau weiß wer das ist…
Passiert dies alles nicht, obgleich man die 2 Augen, von denen zu Beginn die Rede war, geschlossen hat??

Und?? Nun endlich von meiner Aussage überzeugt??
So was simples und doch würde kaum jemand daran denken…

Und kommt nun wer mit dem Satz—alles Gehirn bla bla—dann sage ich dazu nur:
„Bitte, glaube ruhig an diese Erklärung, wobei man es einfach akzeptiert und der Tatsache wieder, ohne weitere Gedanken daran zu verlieren, keine Beachtung schenkt…
Ich gehe diesen Weg mystischer—ich nenne es: unser inneres Auge…“

1 Kommentar 20.7.07 14:15, kommentieren