wuselken

Eine gewisse Unruhe überfällt mich...
Sensibilität macht sich breit...
Was ist nur wieder los mit mir??
Eine Folge von überschüssigen Hormonstörungen oder einfach wieder eine Phase?
Belastende Steine, die sich zu größeren Exemplaren zu verschmelzen drohen, so dass alles noch schwerer wiegt.
In einen neuen Lebensabschnitt wird gefuscht und es scheint nicht mehr so neu und aufregend zu sein.
Ich wusste aber nicht, dass mich solch ein Einmischen so durcheinander bringen könnte...
Keine Lösung findend vergrab ich mich nur in Selbstmitleid und Akzeptanz.
Und dieses Zerrütteln der Nerven wirkt sich auch noch auf andere Lebenslagen aus.
Es wird zu viel für mich.
Aber um es anzugehen fehlt mir die Kraft, weil ich die Situation als viel zu unpassend betrachte...und dadurch versuche nicht an mich zu denken.
Aber hierfür muss ich dann die Folgen tragen oder eher ertragen.

Es ist unfassbar wie sehr man sich im Laufe der Zeit ändert und wie schwer es einem fällt sich selbst in den Hintergrund zu stellen.
Früher war es kein Problem, klar, es war auch nicht immer einfach, aber immerhin nicht so belastend wie jetzt.
Was richtig davon ist, weiss ich nicht.
Viele würden wohlmöglich erst an sich denken, ich versuche es andersrum.
Ich möchte ein Mensch sein, bei dem man sowas lobt.
Aber auch hier würde ich wohl von einer Freundin hören, dass ich nicht daran denken sollte, was andere über mich denken.
Wohl wahr, aber lassen kann ich es auch nicht ganz. Zumindest nicht in der Sache.
ICh würde mich selbst nicht mehr mögen, wenn ich jetzt in meinem Interesse handeln würde... und das wäre dann doch das Schlimmste, denke ich.
Und trotzdem fällt es mir schwer damit klarzukommen.
Am liebsten würde ich mich in den Armen meiner Mutter vergraben wie ein kleines Mädchen es tun würde...
Jedoch würde meine derzeitige Sensibilität mit mir durchgehen und ich würde einfach anfangen leise zu weinen.
Aber meine Mam hat mich noch nie "erwachsen" weinen gesehen und die Vorstellung es zu ändern, hällt mich dann doch davon ab dem nachzugehen.
Ausserdem hat sie gerade ihren eigenen Kummer.
ICh würde gerne für sie dasein und sie ermutigen, aber auch hierfür fehlt mir zur Zeit die gewisse Kraft.
Traurigkeit hinzukommend zu dem nicht leichten Gepäck, den ich trage und der mich auf die Knie zwingt.
Also wünschte ich genau jetzt meinen Freund da zuhaben.
Bei ihm würde es mir leichter fallen mich gehen zu lassen, aber leider ist er nicht da.
Die Realität macht mir einen Strich durch die Rechnung.
Und das bringt mich wiederrum dazu noch zerissener zu sein...

26.9.07 13:33

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