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Zeitumstellung

Es ist gerade 20 vor 12. Eine Samstagnacht mit einem Sonntagmorgen folgend.
Und es ist die Nacht, in der die Sommerzeit wieder eingestellt wird.
Über diesen Augenblick hatte ich mir nie Gedanken gemacht… höchstens ein paar lausige Vokale von mir gegeben, um die Beschwerde über die frühere Aufstehzeit zu signalisieren.
Aber gerade kam ich auf einen weiteren Gedanken.
Und zwar handelt dieser genau um die Stunde, welche uns im Prinzip—zumindest nach der Uhr—verloren geht.
Um eine bestimmte Uhrzeit werden die Funkuhren automatisch um eine Stunde vorrücken…
Somit haben wir eine Stunde verloren.
Natürlich haben wir realistischerweise keine ZEIT verloren, aber gehen wir nach den Einstellungen dieser tickenden Geräte ist es doch dazu gekommen.
Im Grunde pure Zeitverschwendung, denn wenn man sich nach der Uhr richten will, dann sollte man die Umstellung auf Winterzeit nicht vergessen, in der wir doch diese verlorene Stunde wieder gut geschrieben bekommen.
Ein Ausgleich also…
Eine Gleichung.
Und trotzdem kam der Gedanke die Zeit zu verlieren, nur weil die Menschen dies vor „mehreren Jahren“ so beschlossen haben, mir gerade etwas unangenehm vor.
Als würden wir jede Stunde ausnutzen…
Das tun wir in den seltensten Fällen.
Nutze jede Minute deines Lebens.
Das ist nun wirklich nicht möglich…
Eine Stunde wäre schon was anderes… und doch gelingt es uns -beinahe immer- viele Stunden zu verschwenden.
Also sollte diese Stunde kaum eine Rolle spielen…
Eine mehr oder weniger?!... was macht das schon?!?
Aber ein kleiner Schauer wird mich gleich trotzdem durchfluten, wenn die Zeit springt.
Denn nach der Uhr richten wir uns.
Man könnte ja gar nicht mehr eine Antwort auf folgende Frage liefern:
Was haben sie am 30.März um viertel nach 2
(ist es dieser Intervall, welche übersprungen wird?) getan?
Lustige und schauernde Vorstellung zugleich…zwar seltsam, doch auch simpel und unbedeutend.

1 Kommentar 30.3.08 00:06, kommentieren