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für einen Freund

Ich habe festgestellt, dass viele Menschen, die man auch oft um sich hat, ziemlich ähnliche Dinge durchmachen.
Natürlich ist diese Feststellung im Grunde nicht neu...
sie ist nur in der Hinsicht etwas Aktuelles, weil es um eine bestimmte Person geht.
Dieser Person möchte ich diesen Eintrag widmen...da ich selbst genau weiß, welche Gedanken und Emotionen sich meist in solchen Situationen abspielen...

Gefühle sind schon etwas Komisches...
Sie sind kompliziert, beinahe unkontrollierbar und oft können sie zu einer gedämmten, wenn nicht gar verzweifelten Stimmung führen.
Sollte man--- falls diese Gefühle nicht von dem Gegenüber, an den sie gewidmet sind, besänftigt werden--- versuchen sie doch auf irgendeine Art in den Griff zu bekommen, wählt man keine einfache Variante, um darüber hinwegzukommen.
Diese Variante trägt nämlich eine Menge Nachteile mit sich.
Ist die Entscheidung auf eine "Mir- ist- alles- gleichgültig- Haltung" gefallen, so ist dies ein starker Ruf nach Hilfe... die Suche nach dem richtigen Weg scheint gescheitert zu sein... man weiß nicht mehr weiter...
Wie soll man auch noch weiter den Schmerz ertragen, der einem ständig zugefügt wird??
Das Herz ist einfach zu müde... es kann nicht mehr... es will endlich erlöst werden...
und wenn einem alles egal ist-- wird nicht auch der Schmerz einem unwichtig erscheinen, bis man ihn vielleicht gar nicht mehr spürt?
Und wenn der Schmerz dann zielgerecht verschwunden ist, so heißt es, dass auch Gefühle mit ihm schwanden, nicht wahr??
So ist das Leben einfacher!!!

..... Aber stimmt das denn?? Ist es wirklich sinnvoll so vorzugehen`? Wird man sich damit nicht mehr schaden als es vorher der Fall war, in dem man die Schmerzen noch versuchte zu ertragen??
Denn durch diese Haltung... die einem als Schutz dienen sollte; mit dem man sein Herz in eine Metallbox packt und keiner mehr dem empfindlichen Organ, der sich auf alles weitere im Körper auswirkt, was zu Leide tun kann!
... ist es nicht so... dass man damit das Herz nicht nur von den schlechten Dingen fernhält, sondern auch von den Guten??
Die ohne das Schlechte gar nicht mehr soooo gut erscheinen würden.
Die guten Sachen, die einen beflügeln können, die einem das Gefühl von Glück und Geborgenheit vermitteln, die einen Sinn zum Leben beitragen....
und auf die man -- meines Erachtens-- nie verzichten sollte!!!
Unwichtig, wie tief man sich gerade befindet und wie gern man am liebsten nichts mehr spüren würde...

Nun frage ich noch mal: Ist es wirklich der richtige Weg, den man wählt??
Oder sollte man doch versuchen einen anderen zu gehen, der nicht die gleichen Nebenwirkungen mit sich bringt, sondern nur ein wenig Schmerz,den man noch aushalten müsste, der mit der Zeit aber auch leiser wird??


(Ich hab immer ein Ohr frei für dich-- auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie viel du mir vertraust und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass du einfach mal zu mir kommst und es aussprichst...
Ich kenne diese Situation nur zu gut, das weißt du, und selbst wenn du keinen Rat hören möchtest, hast du in mir jemanden, der deine Zweifel, deinen Schmerz und deine Gedanken kennt und mit dir teilen kann... Ich hoffe ich habe dir mit diesem Eintrag
wieder einen kleinen Denkanstoß gegeben... Drück dich)

16.7.07 12:12, kommentieren



was ich mich letztens gefragt habe...

… was ich mich letztens gefragt habe... :

Gibt es ein Rezept dafür mit sich und seinen inneren Abläufen klar zu kommen?

Wenn man z.B. verwirrt ist- einem zu viele Gedanken durch den Kopf schwirren…
Wie ordnet man sie ein, so dass man die Gedanken einzeln verarbeiten kann?

Immerhin ist es um einiges schwieriger ein verzweigtes Bündel zu durchschauen und nach weiteren Entscheidungen so zu verflechten, wie man es gedenkt und erhofft, es sei richtig- oder es einfach nur zur Seite legt, um an ein anderes heranzugehen.
Da wäre es schon einfacher diesen Haufen in einzelnen Striemen vor sich zu haben.
Nicht anders ist es mit Gefühlen, Gedanken, Problemen und jeglichen anderen Dingen, die sich in uns tummeln.
Aber erneut die Unwissenheit, wie man diesen Bündel auseinander bringt- ihn klarer, deutlicher werden lässt.

Doch wie stellt man sowas an??

17.7.07 14:11, kommentieren

... wie stellt man sowas an?? (Fortsetzung vom letzen Eintrag)

Bei einem Thema habe ich mir bereits den Kopf zerschlagen, wie man Dinge einordnen kann.
Z.B. was das Gefühl Liebe angeht.
Wann kann ich wirklich wissen, ob ich eine Person liebe oder nicht?
Vielleicht ist es nur ein „Verliebt-Sein“ , doch keine Liebe?
Oder eine Schwärmerei und kein Verliebt sein?
Die Übergänge sind oft schwer zu trennen.
Auf welcher Seite man sich befindet schwer zu bestimmen.
Das Kribbeln im Bauch beispielsweise gibt doch Andeutungen darauf, dass man verliebt ist, oder etwa nicht?
Doch kann man bei dem Begriff Liebe einfach nach diesem undefinierbaren Gefühl in einem gehen?

Bei vielen mag es schon stimmen.
Natürlich ist es für jede Person anders.
Die einen können bereits bei diesem außergewöhnlich schönen Kribbeln „Ich liebe dich“ sagen.
Für andere gehört vieles mehr dazu, um den berühmten Satz aussprechen zu können.
Wieder andere haben eine Zwischenstufe wie ich sie z.B. pflege:

So was wie: Schwärmerei --- Sich „Interessieren“ --- sich verliebe --- lieben

Was ich ebenfalls ziemlich faszinierend finde.
Damit hat die Liebe noch mehr Fassetten bekommen.
Sie ist an sich schon komplex, dann noch für jeden Menschen anders bedeutend und verschiedene Auswirkungen mit sich bringend.

17.7.07 14:15, kommentieren

(Fortsetzung des letzten Eintrags)

Ich bin wohl eine derjenigen, die es als schwer empfinden seine Gefühle zu deuten:

Ich liege neben ihm.. schau zu, wie er bewusst oder unbewusst?? meinen Arm streichelt, während er neben mir liegt und einen Film schaut…
Ist er in diesem Augenblick glücklich? Ist er froh mich zu haben? Und genau in DIESEM Moment bei mir zu liegen??
Ich bin es… und dies so oft…
Doch wird dies bedeuten, ich liebe ihn?

Klar von einigen Situationen kann ich nicht eine so starke Empfindung abhängig machen…
Und doch – sind es „Leitlinien“ , die „dazu gehören“!!

Leitlinien die man sich machen sollte.
Sie dienen lediglich als eine kleine Hilfe… und sind doch für mich unentbehrlich geworden…
Vor allem, weil ich ein Mensch bin, der sich dauernd Millionen Gedanken über alles mögliche im Leben macht, selbst über Dinge, die den meisten Menschen völlig gleichgültig sind, und sie es als Zeitverschwendung oder als etwas Unnötiges bezeichnen würden.

Zimbardo war es, glaub ich?? Der sich dadurch in jungen Jahren schon bei den Psychologen einordnete.
Wer weiß, vielleicht schlummert in mir ja auch eine kleine Psychologin
Was immer es auch ist… es ist kompliziert, verworren und daher nicht immer einfach.
Gerade deswegen brauche ich sie.
Durch diese Leitlienien—meine Orientierungshelfer—bin ich viel stärker geworden in der Hinsicht mit „mir selbst klar zu kommen“.

Eine kleine Empfehlung an die, welche keinen eigenen Weg finden, um sich selbst etwas mehr zu verstehen und immer wieder daran scheitern den Bündel einwenig auseinander zu nehmen.

Obwohl die Liebe immer noch schwer zu verstehen ist, ich sie nie durchschauen werde,
so war trotzdem sie das 1. bei der ich diese Orientierungen fand und mir aufstellte.
Es sind keine außergewöhnlichen Dinge, aber genau an diesen Sachen ordne ich mich ein, weil die Einfachen Dinge die sind, die wir letztendlich zu selbstverständlich aufnehmen und nur wenig weitere Gedanken daran „verlieren“.

Einige Orientierungstatsachen wären z.B. die vorhin erwähnte Situation.
Aber auch das Verlangen diese Person in seiner Nähe zu haben, mit dieser Person lachen und reden zu können , dieser Person zu vertrauen , sie zu vermissen, wenn sie nicht da ist und sie glücklich machen zu wollen, auch wenn man dabei selbst auf manches verzichten müsste oder über seinen eigenen Schatten springen müsste…
Die waren nur wenige Linien, an denen ich mich entlang bewege und die mir Halt versprechen.
Doch dabei sollte wohl nicht die Wichtigkeit vergessen werden, dass die Person… für die man solche oder zumindest ähnliche Orientierungen aufbaut, auch vergleichbare Orientierungen hat wie man selbst…
Denn sonst wird man Dinge vermissen.

17.7.07 14:24, kommentieren

so was simples u. doch denkt kaum jemand daran

Würde ich wohl viele Widersprüche hören, wenn ich die Behauptung laut äußern sollte,
Dass Menschen mehr als 2 Augen haben?

Am Anfang bestimmt schon… (ich sollte es tatsächlich mal ausprobieren… )

Aber nach der Erklärung, woran ich dabei denke, sollten einige Mehrere stutzig werden und mir letztlich eine bejahende Antwort/ Verbesserung geben.
Nicht viele denken an solche Tatsachen, wie ich es bei der Aussage tun würde.
Die erste Assoziation fällt natürlich auf unsere 2 Augen im Gesicht, die ich bei dem Satz auch andeute.
Mit diesen 2en nehmen wir Reize aus unserer Umgebung wahr, verarbeiten und interpretieren sie in kürzester Zeit.
In diesem Moment sehe ich z.B. unter anderem einen grünblättrigen Baum aus meinem Fenster; ein paar buntgekleidete Leute darrunterhergehend.

An andere Augen denken die Wenigsten.
Es geht wohl schon in die Richtung der Philosophie oder Ähnlichem—der Ausschweifung der Gedanken…
Eher für die Menschen, die weiter um sich blicken, die nicht mit dem Tunnelblick im Leben zufrieden sind.
„Ach komm mir nicht damit“ würde ich wohl von einigen Personen vernehmen, wenn ich dies alles nun laut ausgesprochen hätte.
Aber mal im Ernst…
So philosophisch ist es gar nicht…
Es passiert uns allen—nur befassen sich die Leute selten damit.
Käme ich nun mit der Aufforderung die Augen einfach mal zu schließen…
Und sich einen Ort vorzustellen, wo man sich gerade am liebsten befinden würde…
Sieht man da nicht auch etwas??
Oder denke man nur mal an Träume, die einem manchmal unglaublich real vorkommen, weil man so vieles deutlich erkennen kann… aber selbst wenn nicht-- wenn man im Traum eine Person vor sich stehen hat, das Gesicht jedoch nicht deutlich genug erkennt, aber trotzdem genau weiß wer das ist…
Passiert dies alles nicht, obgleich man die 2 Augen, von denen zu Beginn die Rede war, geschlossen hat??

Und?? Nun endlich von meiner Aussage überzeugt??
So was simples und doch würde kaum jemand daran denken…

Und kommt nun wer mit dem Satz—alles Gehirn bla bla—dann sage ich dazu nur:
„Bitte, glaube ruhig an diese Erklärung, wobei man es einfach akzeptiert und der Tatsache wieder, ohne weitere Gedanken daran zu verlieren, keine Beachtung schenkt…
Ich gehe diesen Weg mystischer—ich nenne es: unser inneres Auge…“

1 Kommentar 20.7.07 14:15, kommentieren