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L. O.V.E.

Die Liebe
Sie ist ein so komplexes Gebilde von Gefühlen.
Jeder Mensch sehnt sich nach ihr.
Und selten ist einem Menschen mit vollem Verstand bewusst, wann er tatsächlich Liebe empfindet.
Manchmal wird sich das nur eingeredet, weil der Wunsch, im eigenem Leben Liebe empfunden zu haben, uns so stark beeinflusst.
So kann dieser uns auch schnell täuschen und uns selbst mehr einreden lassen, als es wirklich der Fall ist.
Man hat immer besondere Vorstellungen über dieses Gebilde, das unser Leben einhüllt.
Das größte Gefüge davon, ist die Liebe zu dem einen besonderen Menschen.
Wie sollte er für mich sein?
Bei der Antwort sollte keine Anspielung auf Aussehen fallen.
Stellt man sich vor Augen, wie die persönliche Liebe ausschauen soll, so sollte man nach Gefühlen gehen.
Dabei muss auch bedacht werden, dass man sich nicht nur schöne und glückliche Momente als wichtigen Aspekt festklammern sollte, sondern auch dass die Liebe auch viel Trauer und Schmerz mit sich bringt.
Es ist, meines Erachtens nach, nur entscheidend zu wissen, wie weit diese Trauer gehen und wobei sie erst auftreten dürfte.

Nun wage ich den Versuch, zu überlegen, wie denn meine „große Liebe“ sein sollte…
Welche Gefühle und Empfindungen es in mir erwecken sollte.
Es ist schwer diese durcheinander liegenden und in sich verwobenen Wünsche und Vorstellungen geordnet preiszugeben.
Aber ich versuch es.
Vor einigen Jahren, fasste ich zum reinen Vergnügen und wahrscheinlich auch aus Langeweile mit zwei Freundinnen eine Liste zusammen, wie unser Traumtyp sein sollte.
Es war zwar noch eine recht kindliche Aktion, aber irgendwie sind die herausgekommenen Argumente gar nicht so verkehrt.
Mit der Überschrift „Der Richtige“, begannen wir die Liste:
„—er muss für mich da sein können. –Ich muss für ihn da sein können.
--er muss es lieben zu kuscheln. –ich muss ihm vertrauen können.
--er sollte sowohl „kindisch“, als auch ernst sein können
--es muss kribbeln, wenn ich ihn sehe oder er mich berührt.
--ich müsste mich bei ihm „sicher“ fühlen können.
--Spaß zusammen haben können. –er sollte mich etwas aufmuntern können, wenn ich traurig bin. (natürlich Situationsabhängig)
--er sollte mich vor anderen nicht anders behandeln!!
--Treue!! Ehrlichkeit!!
--Man sollte im gewissen Grad nach einander einfach verrückt sein nur eben nicht abhängig oder so in der Art.
--er darf mich nicht „traurig“ machen. (wahrscheinlich meinten wir damit das verletzt werden)
--es dürfte nichts zwischen uns stehen (und das sollte wohl eher heißen, man sollte auch schwere Dinge, also wenn mal was zwischen uns steht, überstehen können)
--er sollte mich so lieben wie ich bin und ich sollte so sein können wie ich bin.“
Eigentlich stimmt alles noch größtenteils.
Natürlich würde ich das heutzutage etwas anders und wahrscheinlich auch ausführlicher formulieren, aber ansonsten denke ich, war uns schon früh bewusst, worauf es für uns ankommt.

6.5.06 12:48, kommentieren



...

Nach dem Lesen dieses alten Blattes, überkam es mich, daran zu denken, ob all das, auch bei meiner jetzigen Beziehung zutrifft.
Viele Dinge treffen zu, einige bleiben leider aus.
Das erste, was mir dann einfällt sind Punkte, die ich durch Erfahrungen hinzufügen würde.
Beispielsweise die wichtige Tatsache relativ gleich für einander zu empfinden.
Ich könnte es einfach nicht ertragen mehr für meinen Partner zu fühlen, als er für mich.
Natürlich fühlt jeder auf unterschiedliche Weise, aber die Stärke, auf die es mir gerade ankommt, sollte einfach so nah wie möglich bei einander liegen.
Außerdem merke ich, wie wichtig es mir ist, auch Bestätigungen über Gefühle zu hören.
Handlungen, die mich nicht zweifeln lassen, sind im jeden Fall genau so wichtig, aber es auch gesagt zu bekommen, lässt einen sicherer werden.
Dieses fehlt mir leider.
Es ist schwer zu akzeptieren, dass der Mensch, für den man so viel empfindet, solche Dinge nicht aussprechen kann.
Man ist durchflutet mit Hoffnungen, aber man bekommt für diese einfach keine Sicherheit.
Wenn alles schön läuft, kann man das noch ertragen.
Man krallt sich dann eben an Momenten fest.
Aber sieht man sich eine Weile nicht, oder läuft es gerade vielleicht nicht so gut, dann vermisst man dergleichen viel zu sehr.
Es fehlt mir.
Und manchmal habe ich Angst, durch diese empfundene Leere, dumme Sachen zu machen.
Der Gedanke es zu beenden spukt dann durch meinen Kopf.
Ich muss mich sehr zusammenreißen, um die schönen Momente, welche allgemein überwiegen, in Vordergrund zu stellen.
Jedoch überkommt es mich manchmal so sehr, dass ich tatsächlich kurz davor bin mein Handy zu nehmen und mich von solchen Sorgen zu erlösen.
Aber wäre es wirklich eine Erlösung für mich???
Dass EINE Sache so viel in mir ausrichten könnte, hätte ich nie geglaubt und ich muss wohl weiter mit ihr ringen, damit sie nicht die Überhand gewinnt.
Denn es wäre dumm, wegen so was, so viel aufzugeben.
Doch trotzdem würde es mir um einiges besser gehen, wenn es sich einfach wenden und diese Tatsache schwinden würde.
Wenn die Worte kommen könnten, die mich glücklich machen.
Die mir so viel geben würden. Und mir so viel Schlechtes nehmen würden.
Ich weiß nicht, wie lange ich mich davor noch schützen kann….
Ich hoffe nur, dass kein Tief kommt, in dem ich dann auch dieses Schild nicht mehr vor mich halten werden kann...

6.5.06 12:52, kommentieren

schönes Wetter, schöne Phase, gute Laune

Mir gehts gut
denk ich.
Naja immerhin ist die erste Klausur überstanden...
dann kommt hinzu, dass meine Mam sich indirekt bei mir entschuldigt hat wegen ihrem Benehmen mir gegenüber wegen der bestimmten Sache...was wahrscheinlich durch das Gespräch von Eugen mit ihr herausgekommen ist.
Und mein Schatz macht mich zur Zeit sehr glücklich
Es kommt zwar jetzt eine Klausur, die ich wieder verhauen werde, dann wirds beim nächsten Mal mit meiner Mam garantiert trotzdem Stress geben und in der Beziehung kommt auch wieder irgendetwas...
sowas hällt nie lange an, besonders nicht, wenn mans erwähnt...
uups..
Aber ich musste ja auch mal was Positives rauslassen, ne

1 Kommentar 10.5.06 01:02, kommentieren